DREAM.PLAN.DO- meine Bucket List 2022

Dream.Plan.Do.

Ich bin eine richtige Träumerin und leb im Kopf meine Träume auch so richtig intensiv aus. Bei mir ist es keine Seltenheit, dass ich in meinem Kopfkino versinke und mich einfach mal wegträume und plötzlich (zumindest im Kopf) ganz woanders bin. Tagträume sind wunderschön, denn hier ist alles erlaubt und es gibt weder Grenzen noch  Verbote. Tagträume helfen uns Hochsensibelchen  unseren Alltag besser zu verarbeiten und uns einfach mal auszuklinken aus dieser schnelllebigen, manchmal sehr reizüberflutenden Welt. Wir Hochsensibelchen sind anders. Wir  nehmen alle Reize, Emotionen unserer Umwelt, unserer Mitmenschen ungefiltert auf. Wir spüren Stimmungen, Emotionen und Gefühle , die andere nicht mal ahnen. Wir spüren ganz genau was jemand für uns oder jemand anderen fühlt.  Mir kann eigentlich niemand etwas vormachen – auch wenn es manchmal jemand probiert. Schlussendlich siegen immer die Gefühle. Also ein kleiner Tipp an meine Mitmenschen : seid einfach gleich ehrlich zu mir (auch wenns manchmal vielleicht nicht leicht ist und Überwindung kostet) -aber ich fühle sowieso alles und durch Ehrlichkeit und zu Gefühle stehen erleichtert ihr mir mein Kopfkino enorm   😉 Ein absoluter Vorteil der Hochsensibilität, den ich für mich inzwischen  auch gut zu nutzen weiß. Hierzu gibt es auch einen ganz ausführlichen Blogpost : https://www.fashiondiaries.online/they-call-me-a-dreamer-das-kopfkino-von-hochsensiblen-menschen/

Heute möchte ich auf meine Bucket Liste eingehen. Alle meine Ziele, Erfolge und Mutausbrüche haben eines gemeinsam – sie beginnen im Kopf. Ich weiß zum Beispiel jetzt schon ganz genau wo ich in 7 Jahren wohnen werde. Und ich weiß auch, dass ich das wirklich umsetzen werde, denn hat sich ein Gedanke, ein Wunsch in meinem Kopf festgefangen setze ich alles daran um diesen auch in die Realität umsetzen zu können. Ich bin definitiv eine kleine Kämpferin. Träume sind schön – noch schöner ist es aber Träume zu leben.

BUCKET LISTE 

Ich bin ja ein Listenfan: ob To Do Liste, Bucket Liste – ich liebe und brauche einfach ganz viel Struktur um mich wohl zu fühlen. Die einzige Liste, die ich nicht so mag ist die Pro und Contra Liste. Entscheidungen treffe ich lieber mit dem Herzen und frage danach meinen Kopf, ob er damit einverstanden ist. Entscheidungen, die man rein nur nach Vernunft trifft , sind meiner Meinung nach nicht die Entscheidungen, die uns zu einem erfüllten Leben führen. Ich kann reine Vernunftsentscheidungen sowieso nie loslassen, irgendwann holen sie mich wieder ein. Auch hierzu gibt es einen ausführlichen Blogpost: https://www.fashiondiaries.online/herz-gegen-kopf-was-waehlst-du/

Bucket List ( von engl. kick the bucket) – deutsche Übersetzung so etwa „den Löffel abgeben“ – Löffelliste“ . Eine Bucket List ist eine Liste mit Dingen, die man im restlichen Leben gerne noch tun oder erreichen möchte. Ich habe mehrere Bucket Listen- eine liegt in der fernerer Zukunft , so ungefähr in 7 Jahren, wenn Moritz erwachsen ist. Ich hab aber auch eine Bucket Liste für dieses Jahr. Diese Liste entstand während meiner Offline Zeit  kurz nach Weihnachten. Im Nachhinein gesehen würde ich sagen, sie entstand genau in der richtigen Zeit. Denn hier hab ich mir nach einer kleinen Überforderung meiner Gefühlswelt bewusst Gedanken darüber gemacht was ich wirklich im Leben möchte und vor allem wie und mit welchen Menschen ich mein Leben führen möchte.

Meine Bucket Liste : ich habe sie euch in einem vorherigen Blogpost schon mal kurz angeteasert. Auf meiner Bucket Liste 2022 stehen genau 23 Punkte, die ich 2022 umsetzen und erreichen möchte. Bunt gemischt – Punkte , die zu meinem persönlichen Wachstum beitragen werden, aber auch neue Routinen und Sachen , die ich einfach unbedingt machen möchte. Ich gebe euch weiter unten einen kleinen Mini Einblick. Wichtig ist, dass man sich diese Punkte realistisch setzt. Ein unrealistischer Bucket Liste Punkt würde wahrscheinlich eher demotivieren. Zbsp würde ich echt gerne meine Koffer packen und einfach eine zeitlang auf Abenteuerreise gehen. Ich weiß aber, dass das zum aktuellen Zeitpunkt eher sehr unrealistisch ist , daher habe ich diesen Punkt auf meine Bucket Liste für meine fernere Zukunft gesetzt.

22 der 23 Punkte meiner Bucket Liste kann ich zumindest zu einem großen Teil selbst beeinflussen und steuern. Bei diesen Punkten liegt es in meiner Hand, ob ich diese umsetze, ob ich den Mut dazu finde oder eben nicht.

Einer der 23 Punkte ist aber von meiner Seite her nicht beeinflussbar. Obwohl ich mehr als ready dafür bin und diesen Punkt am liebsten morgen in die Tat umsetzen würde , kann ich ihn nicht beeinflussen oder steuern. Daher der wohl für mich  schwierigste Punkt meiner Bucket Liste.

  • Trust the process. Auf mich zukommen, geschehen und entwickeln lassen und darauf vertrauen, dass es  in die richtige Richtung läuft.

Manche Dinge brauchen mehr Zeit als andere. Man muss für sich selbst entscheiden, ob man das überhaupt möchte , auf etwas zu  „warten“, dass man nicht beeinflussen kann. Man weiß nicht wie es ausgeht, man weiß nicht ob es sich in die richtige Richtung entwickelt und man weiß auch nicht ob man Gedanken, Energie und Hoffnung in etwas steckt, dass vielleicht nie etwas wird. Ich habe für mich beschlossen, dem „Prozess“ eine Chance zu geben und die Reise dorthin zu genießen. Besondere Dinge, die richtig guten Dinge, einzigartige Dinge – gerade diese brauchen manchmal einfach etwas mehr Zeit. Was so sein sein soll, wird sich auch so entwickeln. Ausserdem könnte ich diesen Punkt meiner Bucket Liste sowieso nicht loslassen – da wäre nämlich garantiert ständig dieser „was wäre wenn“ Gedanke im Kopf. Ich hab mir aber auch für mich selbst eine Timeline gesetzt , die verkraftbar ist. Hat sich dieser Punkt bis dahin nicht in die richtige Richtung entwickelt , werde ich ihn loslassen, abschließen und meine Gedanken davon lösen.

einige Punkte meiner Bucket List:

ZIELE:

  • einen Mädelstrip machen : der erste Punkt, den ich heuer schon abhaken konnte
  • mein Buch fertig schreiben: dazu hab ich ja in meiner Instagram Story schon angeteasert. Gegen Ende letzten Jahres hatte ich das Gefühl , das passende Ende gefunden zu haben. Irgendwie fühlt es sich aber noch nicht fertig an. Vielleicht muss ich einfach noch von der Muse geküsst werden. 
  • einen richtigen Urlaub machen: also ohne Handy, ohne Instagram, ohne Facebook und ohne Blog. Ich war in den ganzen 6 Jahren als Bloggerin  auf Reisen noch nie offline und hab euch zumindest in meiner Instagram Story immer mitgenommen. Heuer im Sommer möchte ich mir diese bewusste Offlinezeit einfach mal gönnen. 
  • Strukturen schaffen und Aufgaben abgeben 
  • auf meinem Instagram Kanal wieder aktiver sein und euch wieder täglich Mehrwert in meiner Story  bieten: Ich vermisse es sehr und mir hat es ziemlich das Herz gebrochen, dass ich meinen Account aus Zeitgründen  hinten anstellen musste. Mein Instagram Kanal ist wie ein kleines Tagebuch, meine Community wie Freundinnen, mit denen man sich täglich zu allen möglichen Themen  austauscht. Danke übrigens an alle, die mir trotz sehr unregelmässigen Content treu geblieben sind. 🙂
  • mindestens 3 neue Länder bereisen: meine 3 Wunsch Domizile wären Norwegen, Dubai und Malediven . Norwegen ist bereits gebucht – Dubai möchte ich unbedingt auch bald in Angriff nehmen. Malediven bleibt wahrscheinlich eher eine Traumvorstellung , für das ich mir ein Ersatzland suchen werde 😉
  • mindestens 12 Bücher lesen: meine To Read Liste  werde ich euch bald auf Instagram veröffentlichen.
  • eine Plus Size Kollektion  bei fashiondiaries launchen: sehr von euch gewünscht – ich kann euch schon soviel verraten, mit der Frühjahrskollektion wird es soweit sein. 

PERSÖNLICHER WACHSTUM:

  • Ängste überwinden :  Ich habe eine Angst überwunden, die ganz tief in mir gesessen hat und mich immer wieder in meinem persönlichen Wachstum eingeschränkt hat. Die letzten Monate bin ich irrsinnig gewachsen- ich würde sagen ich bin fast über mich selbst hinausgewachsen. Ich traue mir Dinge zu, bei denen ich vor 2 Monaten noch innerlich zusammengebrochen wäre vor Nervosität. Ich bin auf einem guten Weg. 
  • öffnen und zu Gefühlen stehen: Sometimes – bekomm ich es schon ganz gut hin. 😉 Wenn es um meine eigene Gefühlswelt geht, kostet es mich eine enorme Überwindung. Jemanden zu sagen, dass ich ihn mag, dass ich mich freue, wenn ich ihn sehe, dass mich etwas verletzt hat, Komplimente annehmen  ist für mich noch immer eine kleine Challenge. Ich hab aber auch mehr als je zuvor gemerkt, dass es höchste Zeit ist an diesem Punkt zu arbeiten. 
  • loslassen: Wir kennen sie doch alle. Diese Menschen, die uns aussaugen, Energie rauben oder aber auch einseitige Freundschaften, toxische Beziehungen, Menschen, die dir sowieso nicht das geben können, das du brauchst, die nicht auf deine Bedürfnisse eingehen und dich bewusst verletzen. Menschen, über die man sich stundenlang Gedanken macht und die sich wahrscheinlich noch nie bewusst Gedanken über dich gemacht haben.Menschen, die einen verändern wollen und nicht so akzeptieren wie man ist. Menschen die einem einfach nicht gut tun. Wie oft halten wir an solchen fest? Wie oft laufen wir diesen hinterher? Ich würde jetzt mal unverschönt sagen: zu oft. Eine ganz einfache Überprüfung, wenn du das Gefühl hast, dass nur du die bist, die die Freundschaft, Beziehung hält.Wenn immer du den Anfang machst und Treffen etc.. immer von dir ausgehen. Ziehe dich für eine Zeit zurück und warte ab. Ein Mensch, dem du wichtig bist, für den du wertvoll bist ,  wird immer wieder auf dich zukommen.Die Wege werden sich wieder kreuzen – zufällig oder bewusst. Auch wenn du dich mal einige Zeit nicht meldest oder mal nicht den Anfang machst.Vielleicht braucht dieser Mensch genau das, einfach mal das Gefühl, dass du nicht mehr da bist um zu merken, wie sehr du ihm eigentlich schon ans Herz gewachsen bist und dass er nicht mehr ohne dich sein will.Vielleicht kann dieser Mensch genau dann über seinen Schatten springen…Ich weiß, dieser Punkt ist definitiv nicht leicht umzusetzen. Ich muss mich hier immer selbst an der Nase nehmen und führe so eine Art DAY 1 abgehakt Liste 🙂 Am DAY 3 bin ich dann meistens schon am verzweifeln. Aaaaber… Trust the process – gerade auf Gefühlsebene kann man nichts erzwingen.Wichtig : dieser Mensch sollte aber vorher wissen, dass du ihn magst und ihn gerne siehst ,sonst könnte der Schuss eventuell nach hinten los gehen und zu Fehlinterpretationen führen. Mache sowas also lieber nicht nach einem Streit, nach Missverständnissen etc… 
  • Bewusst und achtsam leben und auf die Bedürfnisse meiner Mitmenschen eingehen: Jeder Mensch ist anders, jeder Mensch fährt ein anderes Tempo und jeder hat seine Eigenheiten. Ich akzeptiere grundsätzlich jeden Menschen so wie er ist, versuche ihn so anzunehmen und auf seine Bedürfnisse einzugehen. Ich bin hochsensibel – ich bin anders als der Mainstream. Vermutlich auch ein bisschen anstrengender und schwieriger zu handeln. Aber ich bin auch ziemlich liebenswürdig, eine treue Seele, wenn man mich mal geknackt hat. Ich habe wirklich nur eine Handvoll Freunde und Vertrauenspersonen, die ich in meine Gefühlswelt lasse. Vor denen ich so sein kann wie ich wirklich bin. Vor denen ich nicht immer die Starke sein muss und  mich auch mal fallen lassen kann oder sagen kann, dass mir etwas zu viel ist. Menschen, mit denen ich Gespräche über den Tellerrand hinaus führe. Menschen, mit denen ich träumen kann und Pläne schmieden kann. Menschen, die mich verstehen und so mögen wie ich bin – vor denen ich mich nicht verstellen muss. Menschen, mit denen ich unfassbar schöne und magische Momente sammeln kann. Menschen, die mir alleine durch ihre Anwesenheit ein gutes und sicheres Gefühl geben. Für diese wenigen  Menschen würde ich aber so ziemlich alles geben. Hat man es in mein Herz geschafft, kommt man da nicht mehr so leicht raus. Diese Menschen hatten aber sowieso einen sehr langen Faden, denn der Weg in mein Herz ist meist ein sehr langer, holpriger und anstrengender Weg, bei dem man so einiges mitmachen muss. 😉
  • Momente sammeln

Wer von euch hat jetzt mitgezählt? Neiiiin ich hab jetzt nicht alle 23 Punkte aufgelistet – wir wollen ja auch nicht zu outgoing hier werden. 😉 Ich glaube, ich konnte euch aber einen kleinen Einblick in meine Bucket Liste geben.

Grundsätzlich ist der Sinn meiner Bucket Liste ganz einfach. Meine Bucket Liste ist ein kleiner Leitfaden, der zu einem erfüllten Leben beitragen wird. Beim Erstellen habe ich mir bewusst Gedanken gemacht WAS ich möchte, MIT WEM  ich das möchte und WARUM ich das möchte. Ich kann also zu 100% Überzeugung sagen, dass ich genau weiß was ich will. Ich bin auch der festen Überzeugung, wenn man sich etwas ganz fest wünscht, daran festhält, gezielt an seinen Wünschen und Bedürfnissen arbeitet und sich selbst auch mal an der Nase nimmt – man alles erreichen kann. Ich bin schon sehr gespannt, ob ich am 31.12.2022 alle Punkte meiner Bucket Liste abhaken kann und wie sich mein Leben bis dorthin entwickelt und verändert hat.

Eure Kati