Ihr Lieben, ich weiß –  es ist ruhig hier geworden die letzten Wochen. Irgendwie stecke ich gerade so ziemlich in einer Mini Schreibblockade.Es ist nicht so, dass ich keinen Lesestoff für euch hätte aber gewisse Blogposts, die im Entwurfsordner festhängen, bleiben dort irgendwie gerade hängen weil sie sich zum momentanen Zeitpunkt einfach nicht richtig anfühlen. Richtig oder falsch fühlen, be yourself,  Wunschdenken, Wünsche manifestieren, Instinkt, Veränderungen – all diese  Themen haben mich die letzen Wochen intensiv beschäftigt und bald wird es wieder Lesestoff dazu geben. Wenn es sich für mich wieder richtig anfühlt 🙂

Bis dorthin hab ich mir männliche Unterstützung geholt- schon ganz oft habt ihr den Wunsch geäußert ein männliches Statement zum Thema „Hochsensibilität“ zu lesen. Es ist richtig, hinter fast allen Blogposts, Büchern, Erfahrungsberichten, die sich um das Thema drehen, stecken Frauen. Aber ja es gibt sie wirklich (auch wenn wahrscheinlich sehr in der Minderheit) die sensiblen Männer.  Ich freue mich sehr, dass ich euch heute eine männliche Sichtweise präsentieren darf. Ich übergebe also hiermit das erste Mal meinen Blog, meine Gedankenwelt an einen anderen Menschen und freue mich sehr über die Worte von Marcus, die euch nochmal darin bestärken sollen, dass Hochsensibilität nichts ist wofür man sich schämen muss. Nein Hochsensibilität ist eine Gabe, eine Gabe auf die ihr stolz sein könnt. Eine für die Aussenwelt scheinbare Schwäche, die ihr zu eurer persönlichen Stärke machen solltet. Verstellt euch nicht – be yourself. Den die „richtigen“ Menschen mögen euch genau deswegen.

Here it is… Ich wünsche euch viel Spass beim Lesen.

Bis bald,

Eure Kati

Wie wäre es, ein Leben zu führen ohne Filter ? 

Einer Studie zufolge nehmen knapp 80 % der Menschen ihr Leben und ihre Umgebung so wahr, wie sie ist. Doch was ist es genau, was hier wahrgenommen wird? Ein uns ständig umgebendes Spiel von Gefühlen, Gedanken und Emotionen? Ist diese eine Welt oder dieses Bild tatsächlich für uns alle gleich?

Vielen von euch ist der Ausdruck „Hochsensibilität“ bereits ein Begriff. Wir sprechen von hochsensiblen Menschen mit einem sehr intensiven Wahrnehmungsvermögen, die somit ihre Umwelt mit allen Sinnen feiner und genauer als alle andere wahrnehmen.

An dieser Stelle frage ich mich als Kraftplatz- und Mythenforscher sowie Buchautor vorneweg, warum diese Unterschiede in der Bevölkerung denn überhaupt bestehen. Einige Experten aus der Psychologie oder Medizin erklären es mit einem „Gendefekt oder einer Anomalie“ – doch ist das wirklich der Grund?

Mein persönlicher Bericht als Mann

Ich selber will mich nicht als hochsensibel bezeichnen. Nein! Es wird noch viel sensiblere Menschen geben als mich. Dennoch möchte ich ganz kurz meine persönliche Ansicht und meine Erfahrungen hier darstellen.

Ich selber hatte als Kind und Jugendlicher immer die Gabe oder den Fluch zugleich, Dinge anders zu sehen, zu hören oder zu interpretieren als mein restliches Umfeld. Dies war eine sehr schwere und belastende Erfahrung für mich, da man von anderen nicht verstanden und ständig ausgegrenzt wird. Mobbing und anderes boshaftes Verhalten waren in meinem Alltag inbegriffen.

Mit zunehmenden Alter wurde mir diese Sensibilität auch beruflich zur Last. Warum? Nun, einfach erklärt: Man denkt, man ist nicht normal! Der ständige Druck von außen, die schiefen Blicke der anderen, manchmal offene Anfeindungen und viele andere Dinge, machten auch mir das Leben teils etwas schwerer.

All das trug dazu bei, dass ich mich fühlte, als hätte meine Umgebung mir ein tiefes, schwarzes Loch geschaufelt, in das ich mich nur zu gerne hineinstürzen wollte, um dem allen zu entgehen. So dachte ich zumindest eine Zeitlang. Ich könnte an dieser Stelle auch noch viele weitere Dinge über die Gräuel oder den Fluch der Sensibilität erzählen, doch das würde uns zu weit vom Thema abbringen.

Oft hört man in seiner Umgebung Aussagen wie: „Ein Mann muss stark sein!“, oder „Ein Mann darf nicht sensibel sein.“  Genau mit solchen Denkmustern werden wir alle erzogen und geprägt, doch ich sage euch: Das ist nicht richtig!

Dadurch werden wir viel zu lange davon abgehalten, unsere Sensibilität und unsere Ängste als Geschenk zu sehen und dieses im Alltag auch einzusetzen und auszuleben. Durch die falschen Denkmuster leben und kämpfen wir vergebens für ein System und für Ideen, die nicht unsere eigenen sind. Nochmal: Das ist nicht richtig!

Wisst Ihr, liebe Leser, ich habe das alles hinter mir. Ich wurde beschimpft, gehasst und ausgegrenzt wegen einer gewissen Sensibilität für mein Umfeld und meinen Mitmenschen gegenüber. Um beruflich den Erwartungen zu entsprechen, hatte ich sogar gegen ein Burnout anzukämpfen – und das nur, weil ich mich jeden einzelnen verdammten Tag aufs Neue belogen und meine Gaben verleugnet habe, anstatt diese endlich anzunehmen.

Das Leben ist der bester Lehrmeister.

Doch dann, eines Tages, war der Zeitpunkt gekommen, als das Leben einen Schlussstrich unter meine Situation gezogen hat und ja, meine Rechnung ging nicht auf . Das Leben oder das Universum haben mit mir und meinem Verhalten abgerechnet und mir das Ergebnis meiner zusammengezähltenRechung präsentiert, das andere für mich zusammengezählt haben. Und die Rechung  war mein Burnout.

Aber nicht nur das: mein ganzes Leben bis zu diesem Zeitpunkt wurde damit von einem Tag auf den anderen regelrecht „gesprengt“. Kurz nach meinem Burnout starb meine geliebte kleine Schwester. Hinzu kam ein Unfall, der mein rechtes Knie fast zerfetzte. Meinen Job verlor ich ebenfalls und zusätzlich wurde ich von Depressionen gequält, die noch dadurch bestärkt wurden, dass mein negatives Umfeld mir das Gehirn vernebelte.

Die rasche Veränderung

Doch, ohne meine ganze Lebens- und Leidensgeschichte detailliert zu offenbaren, möchte ich euch an dieser Stelle nur eines sagen: ES GIBT WUNDER!

Nach meinem tiefsten Fall und dem dunkelsten Loch, in dem ich bisher jemals gesessen hatte, fiel mir eines Tages ein Zeitungsausschnitt in die Hand, der mein Leben ab diesem Moment verändern sollte. Gerade rechtzeitig, als ich auf dem Weg war, mir als ach so starker Mann ein verfluchtes Bier zu holen, um meinen unsäglichen Kummer zu ertränken. Etwas, was – wie wir alle wissen – nicht funktioniert, denn Kummer und Probleme können schwimmen.

Ich hob die Zeitung auf und da stand: „Mache aus deiner stärksten Schwäche deine stärkste Gabe.“ Die Erkenntnis durchfuhr mich wie ein Blitz. Genau das war es! Ich wusste, dass ich auf die Schnauze gefallen bin und mein Leben mich fast zerstört hatte – aber warum? Solche Fragen stellt man sich in diesen schweren Situationen häufig, doch nicht immer bekommt man eine Antwort darauf – oder ein Zeichen, wie es in meinem Fall geschehen ist.

An jenem Tag wurde mir klar, dass ich jahrelang meine Gaben und Wünsche ignoriert hatte, meine Sensibilität gehasst, verleugnet, verdrängt und weggesperrt. Und warum das alles?

Der Zeitungstext brachte mich dazu, umzudenken:

„Mache aus deiner stärksten Schwäche deine stärkste Gabe.“

Und genau das wollte ich ab diesem Zeitpunkt versuchen, umzusetzen. Trotzdem dachte ich noch wochenlang über diesen Satz nach, bevor in diesem Zusammenhang ein weiterer entscheidender Wendepunkt in meinem Leben kam. Genau in dem Moment, als ich mich zufällig auf einem Kraftplatz namens „Untersberg“ befand, wo ich später auch für meine bekannte Buchreihe recherchierte.

Hier veränderte sich mein Leben komplett. Seit diesem Tag sind Schwermut, Hass, Angst, Zorn und Hoffnungslosigkeit verschwunden. Denn am Untersberg erkannte ich plötzlich, dass meine sensible Art, die Dinge um mich herum wahrzunehmen, genau an diesem Ort Anklang fanden.

Andere Menschen kamen plötzlich auf mich zu, anstatt mich zu meiden oder zu verspotten,  und befragten mich zu diversen Dingen. Zudem hatte ich persönlich sehr verrückte Erlebnisse an diesem Kraftplatz, dennoch war ich hier völlig bei mir selbst und hatte 100 % meiner Kraft zurück. Der Zugang zu meiner persönlichen, sehr intensiven Gefühlswelt mit all ihren absonderlichen Eindrücken waren der Schlüssel für alles, was danach folgte.

Fakten und die Evolution des Menschen

Viele Psychologen und Mediziner denken, dass sie wissen, was Hochsensible erfahren und dass es sich um einen „Gendefekt“ oder ähnlichem handelt. Ich selber denke anders darüber!

Schon einige Jahrhunderte vor Christus machten sich Philosophen Gedanken zur Entwicklung von Lebewesen und versuchten herauszufinden, woher der Mensch stammt bzw. wie er entstanden ist und wo diese Entwicklung noch hinführen könnte. Sehr vereinfacht dargestellt funktioniert Evolution durch Fortpflanzung und schließlich durch Anpassung eines Lebewesens an seine Umwelt.

Ein gutes Beispiel dafür ist der Mensch. Auch, wenn wir unseren Vorfahren und unseren nächsten Verwandten, den Affen, scheinbar immer noch sehr ähnlich sind, haben wir uns im Laufe der Generationen an unsere Umwelt und an gewisse Bedingungen angepasst. Als einziges Lebewesen haben wir einen aufrechten Gang. So musste es auch kommen, dass wir als Menschen vom Affen abstammen … doch hier sprechen auch einige Dinge dagegen!

… Klar ich bin doch ein Mythenfoscher (grins)

Aber im Ernst …

Befindet sich der Mensch noch in Evolution?

Diese Frage stellt sich die Wissenschaft laufend und sie hat bislang keine Antwort darauf gefunden. Zumindest können Biologen und andere Naturwissenschaftler nachweisen, dass sich die genetische Vielfalt der Weltbevölkerung in den vergangenen 40.000 Jahren rasant entwickelt hat. Dies kann daran liegen, dass es immer mehr Menschen gibt. Das Klima wandelt sich. Wir haben es mit einer rasanten technischen Entwicklung zu tun. All das sind Fakten, die Einfluss auf eine Evolution von Tieren, Lebewesen und eben auch Menschen haben. Dennoch ist es gut möglich, dass der Mensch mehr oder minder „fertig“ entwickelt ist.

Ist dies wirklich so? 

Gute Frage! Viele Dinge sprechen dafür, dass sich die Menschheit hinsichtlich der Evolution gerade weiterentwickelt. Man könnte hier viele Beispiele nennen. Doch bleiben wir bei dem Begriff „Spirituelle Evolution“.

Diese sogenannte Spirituelle Evolution ist eine philosophische, theologische, esoterische oder spirituelle Idee, die Natur und Mensch oder die menschliche Kultur anspricht. Das Konzept dieser geistigen Entwicklung wird ergänzt durch die Idee eines kreativen Impulses im Menschen.

Einer Studie zufolge, die am Oktober 2020 im „Journal of Anatomy“ veröffentlicht wurde, wollen Forscher herausgefunden haben, dass es in 80 Jahren möglich sein könnte, dass Menschen eine zusätzliche Arterie haben könnten.

 „Darin berichten australische Forscher, dass immer mehr Menschen ein zusätzliches Blutgefäß in ihrem Unterarm besitzen. Normalerweise ist die Arteria mediana nur bei Föten vorhanden und bildet sich im Lauf der Schwangerschaft zurück. Manche Menschen behalten sie allerdings. Dieser Studie zufolge hat die Häufigkeit der anatomischen Besonderheit weltweit zwischen dem späten 19. und dem 20. Jahrhundert um das Dreifache zugenommen auf inzwischen rund 30 Prozent. Wenn das so weitergehe, dürften fast alle Menschen, die in 80 Jahren geboren werden, eine Medianarterie haben, spekulieren die Forscher.

Doch wäre es auch tatsächlich möglich, dass die Menschen auch ein drittes oder auch sehendes Auge in der Zukunft als einen festen Bestandteil anerkennen?  Ein geistiges Auge, das bereits knapp 20 % der Menschen entwickelt haben, die als „hochsensibel“ gelten?

Natürlich kann das nicht sein, denn ich würde auch niemals eine in Dogmen gebrannte Ansicht zu einem möglichen „Gendefekt“ hinterfragen. Wie könnte ich nur!

Woher kommt nun dieses seltsame Empfinden als Außenseiter?

Meist führt das Gefühl, „wie von einer anderen Welt zu sein“ bei den meisten Hochsensiblen zu Selbstzweifeln,  Trauer und Orientierungslosigkeit? Meist ist es das Gefühl, nicht dazu zu gehören, anders zu sein und die vielen Kommunikations- und Verständnisprobleme, die wir jeden Tag erleben. Meist ist es auch dieser verfluchte Schmerz, wenn wir das Leid in unserem Umfeld sehen und fühlen. Meist ist die endlose und Höllengeplagte Gleichgültigkeit vieler Menschen und und Systeme, die man spürt. Es ist auch die Fassungslosigkeit über die Ignoranz gegenüber einfacher, spiritueller Prinzipien: Das wir alle miteinander verbunden sind. Dass das Universum, die Erde, die Pflanzen und Tiere beseelt und bewusst und empfindungsfähig sind.

Viele spirituell veranlagte Hochsensible fühlen sich tatsächlich einsam und unverstanden. Sie zweifeln daran, ob es auch andere gibt, die so empfinden wie sie. Und aus dem Gefühl, anders zu sein, unverstanden zu sein, entsteht ein endloser und quälender Schmerz.

Unsere Spielfeld kennt hierzu keine Gnade. Ein Spielfeld namens Realität die von der Dualität und dem ständigen Wechselwirkungen des Chaos durchgeschüttelt und durch alle Nervenden dieser Hochsensiblen hindurch gestoßen wird – meist durch die Herzen.

Oft führen Ihre Wege in ein Labyrinth voller Sinnfragen zu philosophischen, religiösen, esoterischen, psychologischen oder übersinnlichen Aspekten des Lebens.  Ein Irrgarten dem meist nur schwer zu entkommen ist. Denn meist vermisst mann hierzu den großen Zusammenhang in einer komplexen Welt. Nun, auch ich kann hierzu berichten dass ich selbiges erlebt hatte.

Hat nicht fast jeder Mensch im Grunde das Verlangen, endlich klare Auskunft über die Sinnhaftigkeit des Lebens und über die Gesetze zu bekommen, denen wir in jeder Sekunde unseres Lebens unterworfen sind? Möchten wir nicht ganzheitliche, spirituelle Werte finden und die folgenden Grundfragen beantwortet bekommen ? Haben nicht Hochsensible Menschen mit diesem Thema einen noch viel größeren Wunsch IHR PROBLEM hierzu zu verstehen ?

Was JETZT?

Was wäre wenn wenn Du aufhören würdest, Dich zu verstecken und stattdessen Dein Potenzial und Deine Gaben mit deinem Umfeld teilen würdest ?

Was wäre wenn du deine Sinnfragen mit all den oben genannten Aspekten zum Werkzeug machen würdest. Ich für meinen Teil nahm genau diese Aspekte sehr ernst und fing an zu forschen, zu schreiben und Filme wie Dokumentationen zu machen genau zu diesem Thema. ,,Die Sinnfragen zu philosophischen, religiösen, esoterischen, psychologischen oder übersinnlichen Aspekten des Lebens.“  – DIE MYTHENFORSCHUNG

Jeder Mensch ist Individuell und unsere Erde ein riesiger Spielball an dem fast alles möglich scheint. Egal ob nun Buchautor wie ich oder Künstler, Blogger, Musiker etc. Die Möglichkeiten sind hierzu unbegrenzt. Die Chancen noch viel größer. Jedoch meiner Meinung nach nur wenn DU deine Gabe mit allen Facetten akzeptierst.

Nun. Ich wurde gefragt, ob ich einen Blogartikel zum Thema „Sensibilität aus der Sicht eines Mannes“ verfassen würde. Ich weiß ja nicht, ob ich tatsächlich der typische Mann bin, der hier gerne eine pauschale Antwort geben würde, die jeder bereits erahnen könnte. Aber ich kann eines sagen:

Seht es positiv und als Geschenk! Denn in einem Zeitalter und einem scheinbaren Zusammenbruch der uns bekannten Systeme ist eine solche Hochsensibilität ein Baustein für eine neue, bessere und echt geile Zukunft voller Chancen und Möglichkeiten – wenn man sich darauf einlässt!

Ps. Hoffentlich bald mit dem einzigartigen und authentischen Workbook von Kati !

,,Seelenfeuer – Eine Hochsensibles Thema zwischen den Extremen“

Und betreffend mini-Schreiblockade … Blicke in deine Umgebung, Check deinen Spirit und das feeling und dann hau rein in die Tasten

Schriftstellerische Grüße aus der Mythen- und Forscherecke

Marcus E. Levski

www.marcus-levski.at