Leseabend am Mittwoch

Mittwoch ist Lesetag- warum man Phantasie in keinem You Tube Tutorial lernt.

in Zusammenarbeit mit Thalia

„Mami, Mami- ich muss dir was zeigen. Papa hat mir heute ein neues Buch gekauft und ich habe es schon fast ausgelesen.“ Moritz ist stolz, weil er „Der kleine Drache Kokosnuss“ schon ganz alleine gelesen hat. Und ich- ich bin stolz, weil Moritz freiwillig zu einem Buch greift und die größte Freude damit hat es verschlingen zu können.

Klar gibt es bei uns auch mal einen Fernseh-Nachmittag mit Chips und Disney Filmen, viel lieber aber kuscheln wir uns auf die Couch und lesen gemeinsam ein Buch. Im Fernsehen läuft teilweise soviel Müll und Schrott , das meiste ist jedoch die reinste Reizüberflutung für Moritz. Mich schreckt es teilweise richtig, was da alles so läuft. Kindersendungen ab 6 zeigen Kämpfe, Gewalt und lehren unseren Kids Vorbilder zu sehen, die definitiv keine sind. Kinder sind so beeinflussbar  – wir als Eltern haben Verantwortung. Verantwortung unsere Kinder in die richtige Richtung zu  beeinflussen.  Mit einem Buch wird Moritz s Phantasie angeregt. Er träumt sich in die Charaktere, oft malt er sie nach dem Lesen sogar nach. Und zwar so wie er sie sich vorstellt und nicht wie es in einer TV Serie vorgegeben wird. Von dem mal abgesehen ist regelmässiges Lesen wohl das Beste für die Rechtschreibung, den Wortschatz und die Kreativität. Ich befürworte es absolut, dass es in der Schule sogenannte „Lesepaten“ oder „Leseomas“ gibt, die die Kinder beim Lesen lernen unterstützen. Dennoch liegt es auch im Aufgabenbereich von uns – von uns als Eltern. Wir müssen Vorbilder sein.

„Mami, Mami, was machst du da?“ Ich schmeiße mich in mein gemütlichstes Outfit , zieh mir Kuschelsocken an, mach mir einen Tee und leg schon mal meine neueste Ausbeute von Thalia auf meinen Lesesessel. Die Vorfreude steigt-  Es ist Mittwoch mein Leseabend. Jeden Mittwoch gönn ich mir eine bewusste Auszeit für mich – nur für mich und mein aktuelles Lieblingsbuch. Ich habe diesen Mittwoch als meinen fixen Leseabend verankert, da mir sonst immer etwas dazwischen kommen würde was ja „Wichtiger“ wäre. Aber gibt es was Wichtigeres? Ist der Haushalt wirklich wichtiger wie ME-TIME, wie eine kleine Auszeit von der Schnelllebigkeit des Alltages, einer Auszeit von Instagram und co? Definitiv NEIN. Ich hab lange gebraucht, um das zu lernen. Ich hab lange gebraucht um zu lernen, wie ich wirklich abschalten kann.  Es ist nicht  die Dauerberieselung im Fernsehen, die mich entspannt, oder durch Feeds auf IG und Facebook blättern – Nein es ist die Zeit in der ich mit meinem Buch in eine kleine Traumwelt abtauchen kann und den Alltag mal kurz Alltag sein lassen kann.  Dieses Gefühl kann mir kein Fernseher und auch kein IG geben.

‚Mami, Mami – ich will auch einen Leseabend machen.‘ ‚Wir haben doch jeden Abend Leseabend‘ . Unsere Gute Nacht Geschichte ist Routine , seitdem Moritz ein Baby war. Früher las ich ihm vor, inzwischen lest er mir ganz stolz vorm Einschlafen vor.

‚Ich will aber einen richtigen Leseabend machen.. Mit Kuschelsocken , Tee und meinem Lieblingsbuch – sowie du Mami‘.

So sitzen wir nun regelmässig da in meiner Leseecke. Moritz mit seinem Buch ich mit meinem. Beide mit einem gemütlichen Outfit, Tee und unseren Lieblingsbüchern. Wir lesen. Freiwillig beide. Zwar nicht am Mittwoch Abend , denn der ist nur für mich reserviert, aber dafür an ganz vielen anderen Abenden in der Woche. Wir Eltern müssen VORBILDER sein – ja das müssen wir.

Lesen eure Kinder gerne?

Wie motiviert ihr sie dazu?

Ich freu mich auf euer Feedback.

Eure Kati

BUCHTIPP FEBRUAR

Mein Februar Buchtipp:

Ich hab mich endlich darüber getraut und hab mein erstes Buch von Sebastian Fitzek gelesen. Nachdem ihr alle so von ihm geschwärmt habt, konnte ich fast nicht widerstehen und hab mir bei Thalia „Die Therapie“ geholt. Hier kommt ihr direkt zum Buch: https://www.thalia.at/shop/home/artikeldetails/ID11392256.html

Taschenbuch

Psychothriller, Originalausgabe

Gesehen bei Thalia um 10,30€ (Verlinkung zum Onlineshop)

Beschreibung:

Keine Zeugen, keine Spuren, keine Leiche. Josy, die 12-jährige Tochter des bekannten Psychiaters Viktor Larenz, verschwindet unter mysteriösen Umständen. Ihr Schicksal bleibt ungeklärt. Vier Jahre später: Der trauernde Viktor hat sich in ein abgelegenes Ferienhaus zurückgezogen. Doch eine schöne Unbekannte spürt ihn dort auf. Sie wird von Wahnvorstellungen gequält. Darin erscheint ihr immer wieder ein kleines Mädchen, das ebenso spurlos verschwindet wie einst Josy. Viktor beginnt mit der Therapie, die mehr und mehr zum dramatischen Verhör wird.

Meine Meinung:

WOW WOW WOW – ich will mehr. Ihr hattet so recht- Fitzek ist ein Autor , der kanns einfach. Das Buch war echt von der ersten Minute an mega fesselnd- und jaaaa ich konnte absolut nicht aufhören zu lesen. Es war an einem Abend durch – ich konnte es nicht mehr aus der Hand geben. Absolut TOP- ich bin schon am Stöbern, welches Buch von ihm ich mir als nächstes schnappe.

13. Februar 2019|Lifestyle|2 Kommentare

2 Kommentare

  1. Silvia Gößner 16. Februar 2019 um 17:02 Uhr - Antworten

    Da hast Du recht, beim Lesen werden nicht nur die Phantasie angeregt und nebenbei lernt man auch noch die Rechtschreibung. Ich habe auch viel gelesen. Wir schauen so gut wie gar kein Fernsehen mehr, nur Nachrichten. Man hat viel mehr Zeit für schöne Dinge. Ein sehr schöner Beitrag meine Liebe.. Herzliche Grüße Silvia

    • Katrin Ambrosch 11. März 2019 um 5:53 Uhr - Antworten

      Seh ich genauso wie du ❤️😍
      Danke liebe Silvia 😘

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